Dienstag, 14. April 2009
Kulturtipps vom 15. April bis 19. April
Am Mittwoch könnt Ihr Eure Lachmuskeln trainieren bei „Feierabend! Comedy!“ im Jakobshof. Das ist die neue Comedy-Mix-Show. Diese Kleinkunst-Show präsentiert regelmäßig Künstler aus dem humorigen NRW hier in Aachen. Am Mittwoch sind dabei die Stand-Up-Comedians Ramona Schukraft, Robbi Pawlik, Henning Schmidtke und als Moderator Christoph Dörr. Mittwoch, 20:00 im Jakobshof.
Donnerstag
In der Raststätte könnt Ihr dem Mecklenburger Singer/Songwriter Martingo lauschen. Martingo erzählt musikalisch kleine Anekdoten aus dem Leben – frech, witzig, charmant; mal zum Nachdenken, mal zum Schmunzeln. Donnerstag, 20:00 in der Raststätte.
Freitag
„Under Construction“ hat das Laufen gelernt. Das Hochschulradio Aachen präsentiert „3 Jahre Under Construction“ = 119 Sendungen, 200 DJs und viele durchzechte Nächte. Eine Erfolgsstory! Live mit dabei: Konstantin Hee, Thomas Smets, Thomek, Thorwart, Ben Sibel, Tarek Salah und natürlich der neue Gastgeber von “Under Construction” Matthias Dechent. Auf die Ohren und in die Beine gibt es House, Elektro, Funk, Soul, Rare Grooves. Ab 21:00 in der Monoheidi.
Samstag
Das Ratzfatz-Theater – ein gutes Amateurtheater hier aus Aachen – führt „Das Gedächtnis des Wassers“ auf. Das ist eine dunkle Komödie von Shelagh Stephenson.
„Wenn du jemanden verlierst, so bleibt doch immer etwas zurück,
und manchmal lässt es dich erkennen, wer du bist.“
Die Schwestern Theresa, Mary und Cathrine treffen sich in ihrem Elternhaus, um die Beerdigung ihrer Mutter vorzubereiten. Und das Zusammentreffen der drei unterschiedlichen Frauen birgt einigen Zündstoff. Während sie die Beerdigung vorbereiten, teilen die Schwestern ihre Erinnerungen an ihre Kindheit und ihre Mutter, aber es stellt sich nicht nur heraus, dass Erinnerungen sehr subjektiv sind, es offenbaren sich auch – mal tragisch, mal komisch - die kleinen und großen Lebenslügen im Leben der drei Frauen. „Das Gedächtnis des Wassers“ ist keine Boulevardkomödie, sondern ein Stück, das die Beziehungen und die Dramen im Leben der Protagonistinnen sehr differenziert auslotet. Shelagh Stephenson erzählt die Geschichte der ungleichen Schwestern trotz Todesfall mit leichter Hand in bester britischer Komödientradition. (ratzfatz-Theater)
Samstag, 20:00, in der Klangbrücke im Alten Kurhaus.
Sonntag
Wenn Ihr mal auf eine Vernissage gehen möchtet, dann habt Ihr am Sonntag Nachmittag Gelegenheit dazu. In der Galerie „Artikel 5“ wird die Ausstellung „Prinzessin vs. Barbie“ eröffnet – mit Textilien von Selvi Efe und „Barbie – Installation & Objekte“ von Dorothea Flatau. Im Studio stellen aus: Leona Gonsalves, Anett Hoffmann, Petra Ostré, Peter J.M. Schneider und Ela Schwartz. Die Ausstellung geht bis zum 17. Mai. Die Vernissage ist am Sonntag um 15:00 in der Galerie „Artikel 5“.
Montag, 6. April 2009
Pop Up Ausstellungseröffnung
Seid Wochen sieht man in Aachen die Plakate und gestern war es dann endlich soweit: Die Ausstellung Pop Up feierte ihre Eröffnung im Ludwig Forum. Pop Up hinterfragt die Aktualität der Kunstrichtungen Pop und Pop Art in unserer Zeit. Das Ludwig Forum ist bekannt für seine Pop-Kunstwerke aus den 60er Jahren. Diese Kunstwerke werden in der Ausstellung zusammen mit aktuellen Kunstwerken gezeigt, bei denen es den Künstler um eine differenzierte Perspektive auf das Hier und Jetzt und eine Reflektion der Pop-Phänomene geht.
Im Ludwig Forum wurden Nischen geschaffen, in denen die einzelnen Kunstwerke wirken können. Begrüßt wird man direkt am Eingangs-
bereich von den riesigen Skulpturen von Gabriel Kuri. Der Titel dieser Arbeit lautet Items in Care of Items. Und ganz im Sinne dieses Titels dienen die Skulpturen während der Dauer der Ausstellung auch als Garderobe.
Wirklich beeindruckend ist die Videoprojektion Triptychon von Danica Dakic. Man geht durch einen schwarzen Vorhang in einen fensterlosen Raum, in dem sich eine riesige Leinwand befindet. Auf der Leinwand flimmern nebeneinander drei auf einander abgestimmt Videofilme. Die Filme zeigen drei junge Männer, die auf Deutsch mit hörbarem Akzent von ihrer Lebensgeschichte, von ihren Hoffnungen und Leidenschaften berichten. Ihre Erzählungen werden mit Geräuschen unterlegt und das Tempo und die Dichte der Darstellung gesteigert. So nimmt Trptychon seine sich in völliger Dunkelheit befindenden Betrachter gefangen.
Die neue Direktorin des Ludwig Forum Frau Dr. Franzen möchte ja auch
wieder mehr junge Leute ins Museum locken. Das könnte ihr mit Pop Up auch gelingen, da Pop Up eine große Bandbreite ausmacht. Es gibt total viel zu sehen und die Ausstellung vereint nachdenkliche Eindrücke und rasante Momente.
Zeit euch die Ausstellung anzu-
schauen, habt ihr noch bis zum 23. August. Alle anderen wichtigen Infos findet ihr hier.
