Dienstag, 27. Januar 2009

Die Kulturtips der Woche

Montag:
Zum Start der Woche Politik. Die Kabarett-Gruppe vom Institut für Politische Wissenschaft ist mal wieder los. Und wir können uns darauf gefasst machen, dass so manches aus der Weltpolitik durch den Kakao gezogen wird. Gazastereifen um 20.00 Uhr im Domkeller


Dienstag:
Dienstag würde ich es mir dann zu Hause gemütlich machen.


Mittwoch:
Mittwoch, wäre dann Frauentag – auf der Bühne. Im Jakobshof sind die Stagediven aus Berlin zu Gast. Im Rahmen ihrer Deutschland Tour. Viele Vertreterinnen der Berliner Kleinkunst-Szene machen aus dem All-Women-Abend ein einzigartiges Variete Spezial. Damit die Damen in ihrme Wahn um das X-Chromosom nicht total abheben, sind auch Männliche Zuschauer gefragt. Mit oder auch ohne Damenbegleitung sind die Herren der Schöpfung willkommen – zu Viel Oestrogen ist also auch nicht gut.
Die Stagediven am Mittwoch im Jakobshof um 19:30


Donnerstag:
Donnerstag ist ja traditionell Kinotag und von den neu anlaufenden Filmen, bin ich auf einen ganz besonders gespannt. Man stelle sich vor man lebe rückwärts, alt geboren und als Säugling sterben. Sicherlich der Wunsch einiger, derer die sich das Beste immer bis zum Schluss aufheben wollen. Doch so einfach ist es nicht. Mit Brad Pitt in der Hauptrolle soll der Film mit schönen Bildern und einer weichklopfenden Story bestechen.
Der seltsame Fall des Benjamin Button, ab Donnerstag in den Kinos.


Freitag:
Um das Wochenende einzuleuten, könnt ihr dann am Freitag, Kabarett und Musik verschmelzen lassen. Im Franz ist Michael Sens zu Gast. Mit viel Humor geht der Musiker der allgemeinen Musikgeschichte auf den Grund und vermischt Feinsinnige Ursachenforschung mit gründlicher, tiefsinniger Recherche. Der Abend verspricht schonungslos aufzudecken und dabei auf hohem Niveau zu unterhalten.
Michael Sens, am Freitag im Franz um 20.00 Uhr


Samstag:
Viel los am Samstag in Aachen, zum einen ist Johanna Zeul, singer/songwriterin aus Berlin in Aachen. Die Musikerin habt ihr schon letzten Juli, im Subkultur Sommer vom Hochschulradio kennen gelernt und nun ist sie wieder hier, am Samstag um 20.00Uhr in der Raststätte.
Zum Anderen gibt es viel zu lachen im Audimax. Volker Pispers Tourt mit seinem aktuellen Programm „…bis neulich“ was er ständig überarbeitet. Er ist respektlos, unverblümt, kraß und direkt dabei pendelt er zwischen bitterböse und charmant-witzig, wenn er die Absurditäten der Welt zu Ende denkt.
Das ist Volker Pispers und der ist um 20.00Uhr im Audimax.


Sonntag:
Sonntag wird es dann wieder gemütlich. Es gibt verschiede Stadtführungen z.B. durch die Altstadt um 11Uhr. Treffpunkt hierfür ist das Informationsbüro am Elisenbrunnen.
Abends könnt ihr euch dann mit Käse und Wein vom Wochenende verabschieden um 19:00Uhr in der Monoheidi.

Dienstag, 20. Januar 2009

Baby zum Dessert – Theater K provoziert und begeistert mit Nicky Silvers „Fette Männer im Rock“

Martin Päthel vom Theater K zu Gast im Kulturschock.

Wir haben über "Fette Männer im Rock" gesprochen. Das Stück könnt Ihr jetzt wieder im Theater K sehen. Und hier könnt Ihr Euch das Interview nochmal als Podcast herunter laden.

Marijke Duits war in "Fette Männer im Rock" und hat ihren Eindruck für Euch geschildert:

Die Horrorvorstellung eines jeden Passagiers: Flugzeugabsturz! Für Phyllis Hogan und ihren 11 jährigen Sohn Bishop wird dieser Albtraum wahr. Die Zuschauer sind dank auf sie gerichtete Ventilatoren und Pilotendurchsage live dabei. Aber Mutter und Sohn überleben den Crash und harren 5 Jahre lang auf einer einsamen Insel aus.

Doch nachdem der Lippenstiftvorrat aufgegessen ist, wird schnell klar: Das Leben auf der Insel ist kein Kinderspiel, schon gar nicht im Chanel-Kleidchen und Sand in der Strumpfhose. Phyllis kann das Dahinvegetieren in der Einsamkeit zwischen Wasser, Sand, Wasser und Sand nur schwer ertragen. Der stotternde Bishop bringt sie mit seiner Catherine-Hepburn-Schwärmerei noch mehr auf die Palme. Einfach zum Totlachen, wenn Mona Creutzer als Phyllis hysterisch wird: „kannst du nicht ein bisschen mit den Leichen spielen?“. Dass es nicht beim Spielen bleibt, ist logisch, in der Not frisst der Teufel Fliegen. Und so wird das sonst achso katholische Aachen Zeuge, wie Mutter und Sohn den Arm einer Nonne verspeisen, dem Piloten ein Bein abtrennen und auch vor einem Baby als „Dessert“ nicht Halt machen. Großes Lob an dieser Stelle an die Requisite: die abgetrennten Körperteile sehen erschreckend echt aus. Der blanke Ekel spiegelt sich in den Augen der Zuschauer, wenn sich Mutter und Sohn genüsslich kleine Stückchen (super Idee: Schinken!) von den blutigen Gliedmaßen abschneiden und hungrig in den Mund stecken.

Der tiefschwarze Humor von Autor Nicky Silver strapaziert nicht nur das Zwerchfell, sondern schlägt dem Publikum ganz schön auf den Magen. „Fette Männer im Rock“ ist nichts für schwache Gemüter. Eine Horror-Farce der Extraklasse. Man lacht lauthals und schämt sich im selben Moment. Die Gefühle des Publikums fahren Achterbahn: Urkomische Dialoge werden von Sprüchen abgelöst, die weit unter die Gürtellinie wandern, bis hin zu Kommentaren, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Schonungslos nimmt Regisseur Peter Mustafa die Zuschauer mit in ein einsames Leben voller Triebhaftigkeit, Kannibalismus und Ödipuskomplex. Denn die Pubertät zieht nicht spurlos an Bishop vorbei: Wer den lieben langen Tag den Affen beim Sex zuguckt, wird bald selbst zu einem. Sein Objekt der Begierde: seine Mutter. Soundtrack zur Vergewaltigung: Joe Cocker`s „You are so beautiful“. Von Moral keine Spur. Peinlich berührt geht man als Zuschauer in die Pause.

Phyllis Mann und Bishops Vater Howard Hogan hat die Hoffnung aufgegeben, die beiden nochmal wiederzusehen. Er ist Regisseur (von primitiven Alien-Filmen) und beginnt sein Leben neu zu gestalten. Andreas Kunz lässt herrlich übertrieben das Klischee eines Möchtegern-Hollywood-Filmemachers raushängen. An seiner Seite: Porno-Starlet Pam (zum Schießen: Dagmar Rösch), die ihm ein Heiratsversprechen abgequatscht hat. Nach Phyllis und Bishops Rettung ist jedoch nichts wie es früher war: Phyllis ist wahnsinnig geworden und ordnet fröhlich Schuhe. Bishop stottert nicht mehr, ist dafür zum vulgären Aggro-Sohn mutiert. Seine Freizeitbeschäftigung: Morden und die Leichen aufessen. Und so bringt er eine/n nach der/m anderen um: Pam, seinen Vater, etliche Frauen und letztendlich auch seine Mutter.


Auf fette Männer im Rock wartet man vergebens, das ist nur eine Metapher, vielleicht sogar eine autobiographische: der jüdische Autor Nicky Silver ist homosexuell und war früher schwer übergewichtig. Regisseur Peter Mustafa mag Familiengeschichten und anscheinend das Extreme. So verlegt er am Ende des Stückes die Psychiatrie in eine trashige Talkshow, die das Fass des Absurden und Makabren zum Überlaufen bringt. Bishop wird dem sensationsgeilen TV-Publikum zum „Fraß“ vorgeworfen. Das Schlimme: man kann Bishop Hogan nicht böse sein. Martin Päthel spielt den pubertierenden Massenmörder mit solch einer Gänsehaut verschaffenden Leichtigkeit, dass man ihn am liebsten den Kopf tätscheln will. Er wollte doch nur für seine Mutter sorgen. „Und daran ist keiner Schuld. Es liegt in der Natur der Affen“.

Weitere Infos: www.theater-k.de

Alle Fotos: Kevin Armenat

Montag, 12. Januar 2009

Ska meets Ponk und Punk: Samstag, 17.01. im AZ!

Actor's Nausea spielen "Pride and Prejudice"


Actor's Nausea, die Theatergruppe des Instituts für Anglistik der RWTH Aachen bringt ihr 13. Stück "Pride and Prejudice" auf die Bühne! Nachdem im vergangenen Juli mit Arthur Millers "The Crucible" Dramatisches auf dem Programm stand, wird mit dieser Adaption von Jane Austens Klassiker eine romantische Komödie inszeniert.


"Pride and Prejudice" ist dabei jedoch mehr als 'bloß' eine romantische Komödie. Die Geschichte um den hochmütigen Mr Darcy und Elizabeth Bennet (nicht zu vergessen deren eher eigenwillige Familie) ist vor allem auch ein höchst ironischer, wortgewandter Blick auf engstirniges Klassendenken und übermäßig naive Vorstellungen von Liebe.

Vorführungen finden statt von Donnerstag, dem 15.01.09 bis Sonntag, den 18.01.09, im Theater the space, Ludwig Forum für Internationale Kunst. Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr. Karten sind für 6 Euro bzw. 4 Euro (für Schüler, Studenten, etc.) an der Abendkasse erhältlich und können unter actorsnausea@gmx.net vorbestellt werden. Gebt hierbei den gewünschten Termin, Anzahl der Karten sowie gegebenenfalls Ermäßigungen an. Ab dem 01.12.2008 können Karten auch im Vorverkauf in der Bibliothek des Instituts für Anglistik, Kármánstraße 17/19, erworben werden.

Ihr habt kein Geld? dann gewinnt Tickets für eine Vorstellung eurer Wahl! Schreibt uns einfach die richtige Antowrt auf folgende Frage:

Wieviele Töchter kommen in dem Original-Roman vor und wie heißen die Töchter, die in der von Actor's Nausea aufgeführten Fassung NICHT mit dabei sind?

Schreibt einfach eine Mail an studio@hochschulradio-aachen.de und gebt an, zu welcher Aufführung ihr wollt!

Weitere Infos zu Actors Nausea und ihrem aktuellen Stück findet ihr unter www.actorsnausea.de

Zugabe, 12.01.2009

Montag
Heute startet die Themenwoche des Theaters Aachen „Nach dem Krieg. Individuelle und gesellschaftliche Folgen“. Die Themenwoche findet in Anlehnung an das vom Theater Aachen inziniierte Stück Motortown statt. Als Opener der Themenwoche hält heute Abend der norwegische Politologe Johan Galtung den Vortrag „Der Irakkrieg und seine Folgen. Der amerikanische Imperialismus. Eine Standortbestimmung“. Johan Galtung ist der Gründer des Friedensforschungsinstituts Prio in Oslo und Direktor des internationalen Transcend-Netzwerks für Frieden und Entwicklung. Die Einführung und anschließende Diskussionsleitung übernimmt der RWTH-Prof. Dr. Winfried Böttcher. Auftaktveranstaltung der Themenwoche des Theaters Aachen „Nach dem Krieg. Individuelle und gesellschaftliche Folgen“ mit dem Vortrag „Der Irakkrieg und seine Folgen. Der amerikanische Imperialismus. Eine Standortbestimmung“ von dem norwegischen Politologen und Friedensforscher Johan Galtung, um 20 Uhr, im Theater Aachen.

Dienstag
Das Theater Aachen zeigt am Dienstag Abend die kostenlose Kostprobe des Stückes Motortown. In dem Stück Motortown geht es darum, was nach dem Krieg passiert und in Anlehnung an Motortown findet die Themenwoche des Theaters Aachens „Nach dem Krieg. Individuelle und gesellschaftliche Folgen statt. In Motortown kommt Danny nach dem Krieg nach Hause zurück, doch alles hat sich verändert. Dannys Freundin hat einen neuen Freund und die Menschen, zu denen er heimkehrt, wollen nichts von seinem Kriegstrauma in einem fremden Land wissen. Danny entwickelt sich zum Außenseiter und versucht durch Ausübung von Gewalt auf sich aufmerksam zu machen. Die kostenlose Kostprobe von Motortown, Dienstag Abend, um 20 Uhr, im Theater Aachen.

Mittwoch
Das Aachener Sinfonieorchester unter der musikalischen Leitung von Daniel Jacobi lädt am Mittwoch Abend in den Cinetower Alsdorf zum „Konzert ohne Frack“. Die Aachener Sinfoniker spielen die Originalmusik zu Charlie Chaplins Stummfilm „Der Zirkus“. Pfläzt euch gemütlich in den Kinosessel und taucht musikalisch und filmisch in die 20er Jahre des 20 Jahrhunderts ab. Konzert ohne Frack - Charlie Chaplins „Der Zirkus“, am Mittwoch Abend, um 20 Uhr, im Cinetower Alsdorf.

Donnerstag
Ihr schreibt und wollt mit anderen über eure Texte diskutieren? Dann geht am Donnerstag Abend zum Autorenkreis der Evangelischen Studierende Gemeinde Aachen. Dort trefft ihr auf literaturbegeisterte Studentinnen und Studenten. Los geht’s um 20 Uhr. Autorenkreis der Evangelischen Studierenden Gemeinde Aachen, am Donnerstag Abend, um 20 Uhr, in der Nizzaallee 20.

Freitag
5 in a row heißt es am Mittwoch Abend im Musikbunker und für euch bedeutet das, fünf gute Bands an einem Abend für einmal Eintritt zahlen. Für euch spielen Emma6, Malibu, Rosskopf, Flaming Moustaches und Hangover. Nach 30 Minuten wird getauscht und die nächste Band darf auf die Bühne. Los geht der musikalische Schlagabtausch um 20 Uhr, 5 in a row, am Freitag Abend, um 20 Uhr im Musikbunker.

Samstag
Auch der Samstag Abend steht ganz im Zeichen der guten Musik und dafür sucht das AZ auf. Dort spielen Bonanska, Dichter und Häll Bäng. Das heißt, ihr könnt euch auf einen abwechslungsreichen Abend mit Party-Ska, Ponk und Low Level Drunk Rock freuen. Los geht’s um 20 Uhr. Konzert mit Bonanska, Dichter und Häll Bäng, am Samstag Abend, um 20 Uhr, im AZ.

Sonntag
Ist es möglich in 80 Tagen, um die Welt zu reisen? Dieser Frage könnt ihr am Sonntag Abend im Theater 99 nachgehen, denn das Schauspielensemble spielt die Komödie „In 80 Tagen um die Welt“ nach Jules Verne. Der im viktorianischen London lebende Phileas Fogg behauptet vor den Mitgliedern des Reform Clubs in 80 Tagen um die Welt zu reisen und macht sich umgehend daran, seine Behauptung zu beweisen. Die an sich schon abenteuerliche Reise gewinnt an Brisanz, weil sich einige Leute vorgenommen haben, Phileas Foggs Reise zu sabottieren. Die Komödie nach Jules Verne „In 80 Tagen um die Welt“, am Sonntag Abend, um 20 Uhr, im Theater 99.

Montag, 5. Januar 2009

Wie jeden ersten Montag im Monat spielt Montag Abend die Aachener Big Band im Franz. Die Aachener Big Band hält sich an das Motto der amerikanischen Jazzclubs Monday is Bigbandnight. Die neunzehnköpfige Big Band unter der Leitung von Adi Becker legt Montag Abend im Franz um 20.30 Uhr los. Konzert der Aachener Big Band Montag Abend, um 20.30 Uhr im Franz in Aachen.

In der Klangbrücke steht euch am Dienstag Abend das Gregor Josephs Trio bei einer Jam Session für alle möglichen Jazzmusikabenteuer zur Verfügung. Egal, ob ihr euch gesanglich oder instrumental dem Jazz verschrieben habt, ihr seid herzlich eingeladen, euch an der Jam Session zu beteiligen. Start der Jam Session ist um 21 Uhr. Jam Session mit dem Gregor Josephs Trio als musikalische Unterstützung, am Dienstag Abend, um 21 Uhr in der Klangbrücke in Aachen.

Die Oper Salome gibt es am Mitwoch Abend im Theater Aachen. Die Oper Salome von Richard Strauss spielt am Hof des König Herodes. König Herodes begehrt wie alle anderen Männer des Landes seine schöne Stieftochter Salome. Nur der Prophet Jochanaan findet keinen Gefallen an der schönen Salome. Als Salome für den König Herodes tanzen soll, rächt sie sich an der Gleichgültigkeit Jochanaans und fordert als Belohnung für den Tanz seinen Kopf. Die Oper Salome, am Mittwoch Abend, um 19.30 Uhr im großen Saal des Theater Aachen.

Das Mörgens zeigt am Donnerstag Abend die Premiere von Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. In dem Schauspiel nach dem Roman von Robert Musil steckt der 16-jährige Törleß mitten in den Wirren der Pubertät. Törleß besucht eine Internatsschule, in der die Kinder der Obrigkeit auf den gehobenen Staats- und Militärdienst vorbereitet werden. Fernab des Unterrichtsgeschehens probieren sich die Schüler in dem perfiden Spiel von Strafe und Vergeltung. Als ein Mitschüler von Törleß Basini von seinen Schulkameraden beim Klauen erwischt wird, demütigen und foltern ihn seine Mitschüler. Törleß als Beobachter ist hin- und hergerissen zwischen Abscheu und Faszination. Die Premiere von Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, am Donnerstag Abend, um 20 Uhr im Mörgens.

Das Kuckucksnest feiert am Samstag seinen 29. Geburtstag. Um sich selbst gebührend zu feiern, hat das Geburstagskind das Trio Lagerfeuermusik eingeladen. Das Trio Lagerfeuermusik sorgt mit seiner Akustikmusik für die richtige Stimmung und zaubert euch selbst bei Schnee und Kälte musikalische Lagerfeueratmosphäre. Das Trio Lagerfeuermusik, am Samstag Abend, ab 19 Uhr im Kuckucksnest.

Am Sonntag Abend gibt’s das Endspiel, aber nicht im Fussballstadion, sondern im Theater Aachen. Im Stück Endspiel von Samuel Beckett spielen vier Personen ihr Leben weiter, obwohl alles um sie herum vorbei ist. Hamm ist blind und an den Rollstuhl gefesselt. Clove, der Diener von Hamm, kann sich nicht mehr hinsetzen. Und Hamms Eltern leben in Mülltonnen. Das Entsetzen wird bei Samuel Beckett zum Stoff für die Komödie, denn Becketts Protagonisten spielen sich nach festgelegten Regeln ein Leben vor, das es gar nicht mehr gibt. Endspiel von Samuel Beckett, am Sonntag Abend, um 20 Uhr im Theater Aachen.